LEADER-Entscheidungsgremium

Innerhalb der Region KulturLandschaft HessenSpitze ist das Regionalforum das Entscheidungsgremium im Sinne des LEADER-Prozesses. Das Regionalforum bewertet die beim Regionalmanagement eingegangenen Förderprojekte. Nur bei positivem Votum des Regionalforums können Fördermittel aus dem LEADER-Programm beantragt und bewilligt werden.

Mitglieder der Kommission sind neben Vertretern der beteiligten Kommunen und des Landkreises v.a. Mitglieder der in der Region vorhandenen Wirtschafts-, Umwelt- und Sozialpartner (z.B. Wirtschaftsorganisationen, Umweltschutzverbände, Kirchen, Touristik-Organisationen u.a.). Sie bündeln Sachverstand aus unterschiedlichen Themenbereichen und können aus ihrer Regionskenntnis heraus kompetent über die eingegangenen Projektvorschläge entscheiden.

Es gilt der Grundsatz, dass im Regionalforum und bei der Entscheidung über LEADER-Projekte keine der drei Gruppen der öffentlichen Partner, der privaten Partner/Unternehmen und der Vertreter der Zivilgesellschaft  eine Stimmenmehrheit auf sich vereinen darf. Die öffentlichen Partner dürfen für sich genommen allerdings keinesfalls die Stimmenmehrheit haben.

Das Regionalforum hat sich für seine Arbeit eine Geschäftsordnung gegeben, die sie hier in der aktuellen Fassungen vom 18.05.2016 herunterladen können (PDF-Dokument).

Im Regionalforum KulturLandschaft HessenSpitze sind vertreten:

Öffentliche Partner
(33,3 % der Stimmenanteile)

  • Gemeinde Oberweser (Cornelius Turrey)
    qua Amt querschnittsorientiert und handlungsfeldübergreifend
  • Gemeinde Breuna (Klaus-Dieter Henkelmann)
    qua Amt querschnittsorientiert und handlungsfeldübergreifend
  • Stadt Liebenau (Harald Munser)
    qua Amt querschnittsorientiert und handlungsfeldübergreifend
  • Gemeinde Fuldatal (Karsten Schreiber)
    qua Amt querschnittsorientiert und handlungsfeldübergreifend
  • Gemeinde Ahnatal (Michael Aufenanger)
    qua Amt querschnittsorientiert und handlungsfeldübergreifend
  • Stadt Naumburg (Stefan Hable)
    qua Amt querschnittsorientiert und handlungsfeldübergreifend

Private Partner/Unternehmen
(22,2 % der Stimmenanteile)

  • Buchhandlung Mander (Elke Müldner)
    Handlungsfeld „Regionale Wirtschaft“
  • Gastronom (Bodo Gaide)
    Handlungsfeld „Regionale Wirtschaft“ und „Aktiv- und Kulturtourismus“
  • Energy Glas (Hans Franke)
    Handlungsfeld „Regionale Wirtschaft“
  • IQ – Innovative Computer Unterstützung (André Ritter)
    Handlungsfeld „Regionale Wirtschaft“

Partner der Zivilgesellschaft
(44,4 % der Stimmenanteile)

  • ENERGIE 2000 (Markus Sälzer)
    Handlungsfeld „Demographie: Infrastruktur- und Siedlungsentwicklung“
  • Kirchenkreis Wolfhagen (Dr. Gernot Gerlach)
    Handlungsfeld „Demographie: Infrastruktur- und Siedlungsentwicklung“, repräsentiert qua gesellschaftlichen Auftrag wie z.B. die Trägerschaft für Kindergärten, Jugendräume, Konfirmandenunterrichte die Bevölkerungsgruppe der jungen Menschen
  • Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (Bernhard Klug)
    Handlungsfeld „Erhalt und nachhaltige Weiterentwicklung/Gestal­tung der KulturLandschaft“
  • BezirksLandFrauenverband Hofgeismar und Wolfhagen (Susanne Bode)
    Handlungsfeld „Demographie: Infrastruktur- und Siedlungsentwicklung“, repräsentiert qua Geschlecht die Bevölkerungsgruppe der Frauen
  • Herwig-Blankertz-Schule Hofgeismar-Wolfhagen (Udo Hauser)
    Handlungsfeld „Bildung“, repräsentiert qua Bildungsauftrag die Bevölkerungsgruppe der jungen Menschen
  • Touristikverein Zierenberg e.V. (Horst Röhling)
    Handlungsfeld „Aktiv- und Kulturtourismus“, repräsentiert qua Alter die Bevölkerungsgruppe der Senioren
  • Privatperson, Hofgeismar (Ilka Grebing)
    Handlungsfeld „Bildung“, repräsentiert qua Geschlecht die Bevölkerungsgruppe der Frauen und qua Alter die Bevölkerungsgruppe der jungen Menschen
  • Kreishandwerkerschaft Region Kassel (Dr. Norbert Wett)
    Handlungsfeld „Regionale Wirtschaft“

Im Regionalforum als LEADER-Entscheidungsgremium sind alle Bevölkerungsgruppen, die die Region repräsentieren vertreten. Insbesondere durch die Einbindung von sechs der neunzehn Bürgermeister wird eine breite und demokratisch legitimierte Beteiligung der Gemeinden gewährleistet.

Zudem sind viele Regionalforumsmitglieder nicht nur in der Funktion tätig, für die sie in das Regionalforum berufen wurden. Viele haben Mitgliedschaften in mehreren Vereinen und bringen auch dort gesammelte Erfahrungen ein.

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