Fachtag Wut – Emotionen verstehen, neue Wege finden
11. September 2025 | Für pädagogische Fachkräfte, Studierende, Multiplikator*innen & Interessierte
Krisen, Konflikte, Unsicherheit – gerade junge Menschen erleben derzeit viele Herausforderungen, die intensive Gefühle auslösen. Wut gehört dazu.
Im Rahmen des Fachtags stellen sich die Fragen: Wie können wir Wut konstruktiv und vielleicht sogar kreativ begegnen? Können wir Wut transformieren und so aktiv neue Kraft aus dieser oft so negativ konnotierten Emotion schöpfen? Was brauchen Kinder und Jugendliche, aber auch Fachkräfte für einen gesunden Umgang mit Wut, ohne sie zu unterdrücken oder eskalieren zu lassen?
Der Fachtag soll mit Vorträgen und Workshops praxisnahe Impulse bieten, um Wut als eine bedeutende und grundlegende Emotion zu verstehen und einen professionellen Umgang damit zu entwickeln.
In sechs vielfältigen Workshops wird sich dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven genähert:
- Gefühlte Grenzen: Wut, Gender und Selbstverletzung im pädagogischen Kontext: Wenn Wut nach innen geht
- Ungehalten? Theater & Stimme: Ausdruck, Präsenz und Körpersprache spielerisch erkunden
- Wut: Reflexion und eigener Umgang: Austausch durch Selbsterfahrung über Wut auf persönlicher Ebene und im pädagogischen Kontext
- Wut politisch denken: Grenzen setzen, Kraft nutzen, handlungsfähig werden
- Gewaltig viel Angst – Wutkompetenz: Erarbeitung wie ein authentischer, selbstbezogener und grenzachtender Ausdruck von Jungen und männlichen Jugendlichen befördert werden kann. Unsicherheit und Selbstbehauptung
- Unterwegs im Netz zwischen Feminist Rage und antifeministischem Backlash: Reflexion über Praxisbeispiele Impulse für die Arbeit zu Rage Bait in digitalen Medien
Ziel des Fachtags ist es, Impulse für einen bewussten, professionellen Umgang mit Wut zu geben – empathisch, reflektiert und praxisnah.
Wir freuen uns auf einen erkenntnisreichen Tag mit Austausch, Anregung und Raum für neue Perspektiven!
Gefördert von unserer Partnerschaft für Demokratie mit Hilfe des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.
Weitere Infos gibt es HIER.
