Dauerausstellung „Lebensbilder-Leidensbilder-Frauenbilder“ im Kloster Museum Bad Emstal

Ansprechtpartner
Kultur- und Geschichtsverein Bad Emstal e.V.
1. Vorsitzender Joachim Hübner
Jenaer Str. 3
34308 Bad Emstal
www.geschichtsverein-bademstal.de
info@geschichichtsverein-bademstal.de

Ort: Bad Emstal-Merxhausen
Projektbeginn: 2017
Leitprojekt nach REK:
⇒ Kunst, Kultur, Natur Bewegend erleben – touristische Infrastruktur und Identifikation
⇒ Miteinander und füreinander Lebensqualität gestalten – Vereine, soziale Treffpunkte und Ehrenamt
⇒ Kompetenz durch Qualifikation und Qualität – Weiterbildung und Qualifizierung

Im ehemaligen Gutshof des Klosters Merxhausen schafft der Kultur- und Geschichtsverein Bad Emstal e. V. eine Dauerausstellung mit dem Titel „Lebensbilder-Leidensbilder-Frauenbilder! – 800 Jahre Frauenbilder in Bad Emstal“. An neun Stationen wird die Geschichte des Ortes von der Klosterzeit bis in die Gegenwart präsentiert. Die Besonderheit besteht darin, dass von 1213 bis 1975 in der Funktion der Anlage als Kloster, Hospital und Klinik hauptsächlich Frauen versorgt und behandelt wurden.

Jeweils zeittypische Frauenschicksale stellen den Umgang mit Leben, Leiden und Tod im Laufe der Jahrhunderte dar. Weder in der hessischen noch in der bundesdeutschen Museumslandschaft ist ein vergleichbares Projekt nachweisbar. Die Dauerausstellung verfügt somit über ein Alleinstellungsmerkmal von überregionaler Bedeutung. Die Größe der geplanten Ausstellungsfläche beträgt rund 160 m².

Mit der Förderung aus LEADER-Mitteln werden die Umbauarbeiten am Gebäude unterstützt. Unter anderem sind Zwischenwände zu entfernen, Reparaturarbeiten an den Fußböden zu tätigen und Brandschutzmaßnahmen durchzuführen. Zudem werden zusätzliche Toiletten geschaffen. Ebenso müssen technischen Anlagen, Versorgungsleitungen und Anschlüsse neu installiert werden.

Für die Gestaltung und Ausstattung der Dauerausstellung ist eine Förderung über das Förderprogramm für nichtstaatliche Museen in Hessen des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst sowie des Hessischen Museumsverbandes beantragt.

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