Regionalentwicklung

Unsere Handlungsfelder.

 

Handlungsfeld 1: „Gleichwertige Lebensverhältnisse für ALLE – Daseinsvorsorge“

Die Städte und Gemeinden der LEADER-Region sollen sich künftig vor allem als (über-) regional wirksame Soziale Orte verstehen, welche generationsübergreifende gesellschaftliche Teilhabe, Kommunikation, Vernetzung und Chancengleichheit fördern. Durch gezielte Investitionen, welche die Innenentwicklung begünstigen, sollen grüne Gemeinschaftsflächen mit Erholungs- und Begegnungscharakter oder multifunktionale Zentren geschaffen werden.

Zur besseren Verknüpfung von Leben, Wohnen und Arbeiten sind Mobilitätskonzepte und -infrastrukturen zu entwickeln, die zu einer „Region der kurzen Wege“ führen und damit einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Die lebenslange Selbstpotenzialentfaltung sowie die Förderung der beruflichen Orientierung und Qualifizierung liegen im Fokus der außerschulischen Bildungsmaßnahmen.

Vor allem jungen Menschen soll es ermöglicht werden, sich auszuprobieren und Entwicklungen aktiv mitzugestalten. Zukunftsfähige Konzepte, wie die Nutzung erneuerbarer Energien oder regionaler Wertschöpfungsketten, sollen eine nachhaltige und ressourcenschonende Lebensweise ermöglichen.

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Nachfolgend finden Sie die Ergebnisse der Sitzung am 18.10.2022 im Christophorushaus in Zierenberg zum downloaden:

Themen für die nächsten Sitzungen:

  • Soziale Orte und Begegnungsstätten mit regionaler Wirkung
  • Wohnkonzepte
  • Versorgung (in Dörfern)
  • Altenpflege / medizinische Versorgung
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Nachfolgend finden Sie die Ergebnisse der Sitzung am 06.06.2023 im Generationenhaus Bahnhof Hümme zum downloaden:

Nächste Sitzung:

Fachforum "Daseinsvorsorge"

  • Datum: n.n.
  • Uhrzeit: n.n.
  • Ort: n.n.

Thema: n.n.

→ zur Anmeldung

Thema 1.1

Informations- und Beratungsleistungen für Wohnkonzepte und Siedlungsentwicklung

  • Sensibilisierung für Innenentwicklung
  • Bewusstseinsschaffung für regionale Bau- und Siedlungskultur
  • Bedarfsorientierte Wohnkonzepte
  • Förderung der Entwicklung von neuen Arbeitsformen (z.B. Co-Working-Spaces)
  • Sensibilisierung für die Nutzung von erneuerbaren Energien und für ressourcenschonendes Bauen (nachwachsende Rohstoffe) oder der Förderung von Energieeinsparung
  • Sensibilisierung für Biodiversität (z.B. durch innerörtliche Begrünungskonzepte)
  • Förderung von Wohnen im ländlichen Raum

Download:

Förderung:

  • Förderquote: 80%
  • max. 25.000 Euro

Thema 1.2

Vorhaben der Daseinsvorsorge in den Bereichen Gesundheit, Versorgung, Freizeit und Kultur

  • Abwendung einer medizinischen Unterversorgung oder Schaffung eines Arztsitzes
  • Abwendung einer Unterversorgung in gesundheitsbezogenen Dienstleistungen, Pflege und Betreuung (keine stationäre Unterbringung)
  • Verbesserung der Nahversorgung (Güter des täglichen Bedarfs bis zu 400 qm Verkaufsfläche)
  • Beitrag zur Verbesserung des Freizeit- und Kulturangebotes

Download:

Förderung:

  • Förderquote: 50-80%
  • max. 500.000 Euro

Thema 1.3

 Informations- und Beratungsleistungen für zeitgemäße Mobilitätskonzepte und Investitionen in ergänzende Infrastruktur

  • Informationen über Wege zur Reduzierung des Individualverkehrs
  • Förderung zeitgemäßer (multimodaler) Mobilitätskonzepte unter Einbeziehung relevanter Verkehrsträger
  • Entwicklung und Installierung von digitalen Anwendungen
  • Entwicklung gebietsüberschreitender Lösungen (Kooperationsprojekte)
  • Investitionen in ergänzende klimafreundliche Mobilitätsinfrastruktur

Download:

Förderung:

  • Förderquote: 80%
  • max. 50.000 Euro (nicht-investive Maßnahmen)
  • max. 500.000 Euro (investive Maßnahmen)

Thema 1.4

Außerschulische Bildungsmaßnahmen „Lebenslanges Lernen“

  • Konzeption und Umsetzung von Bildungsangeboten zur Begleitung der Lokalen Entwicklungsstrategie in digitaler und analoger Form
  • Schaffung von Bildungsinfrastruktur (z.B. Schaugarten, Bauernhof als Klassenzimmer…)

Download:

Förderung:

  • Förderquote: 80%
  • max. 50.000 Euro (nicht-investive Maßnahmen)
  • max. 250.000 Euro (investive Maßnahmen)

Handlungsfeld 2: „Wirtschaftliche Entwicklung und regionale Versorgungsstrukturen durch Klein- und Kleinstunternehmen“

In diesem Handlungsfeld sollen Klein(st)unternehmen dabei unterstützt werden, eine klimafreundliche Unternehmensentwicklung im Hinblick auf Nachhaltiges Wirtschaften oder Bioökonomie zu erreichen.

Dabei spielen insbesondere der Schutz von natürlichen Ressourcen, die Steigerung der Energieeffizienz sowie die Förderung von Biodiversität und Artenvielfalt eine wichtige Rolle. Eine auf nachwachsenden Rohstoffen basierende bzw. ressourcenschonende Produktion soll unternehmerische Entscheidungen prägen, erhält regionstypische Strukturen und erhöht die Resilienz des Ländlichen Raumes über funktionierende Wertschöpfungsketten.

Bei Dienstleistungen, Handel, Handwerk und produzierendem Gewerbe sollen regionale Wirtschaftsbeziehungen („Region der kurzen Wege“) aufgebaut und vertieft werden. Im Gastgewerbe sollen qualitativ hochwertige Angebote entstehen bzw. vorhandene in ihrer Weiterentwicklung gefördert werden. Ausflugsgastronomie soll an touristischer Infrastruktur angesiedelt werden.

Für alle Branchen gilt es, gesellschaftliche Teilhabe (z.B. Barrierefreiheit), Inklusion und Integration (z.B. ausländische Fachkräfte) voranzubringen sowie positive Veränderungen hin zu einer partizipativen Unternehmenskultur bzw. zeitgemäßen Organisationsformen zu initiieren. Mitarbeitenden soll es ermöglicht werden, sich im Rahmen ihrer Arbeitszeit gesellschaftlich einbringen zu können und ihre Arbeitsbedingungen im Sinne von „New Work“ sowie neuer digitaler Arbeitsformen flexibel zu gestalten.

Der Erhalt von Betrieben soll über Unternehmensnachfolgen bzw. -übergaben zur Arbeitsplatz- und Fachkräftesicherung erfolgen.

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Nachfolgend finden Sie die Ergebnisse der Sitzung am 19.10.2022 beim Zweckverband Raum Kassel zum downloaden:

Themen für die nächsten Sitzungen:

  • Fachkräfte (Veränderung von Organisationsformen in Unternehmen)
  • Bioökonomie
  • Lebensmittel (Re-Lokalisierung von Wertschöpfungsketten)
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Nachfolgend finden Sie hier die Ergebnisse des Workshops „Neues Arbeiten in Kleinunternehmen“ am 21.02.2023 in der NEUEN DENKEREI Kassel zum downloaden.

 

    Nächste Sitzung:

    Fachforum "Regionale Wirtschaft (mit Bioökonomie)"

    • Datum: n.n.
    • Uhrzeit: n.n.
    • Ort: n.n.

    Thema: n.n.

    → zur Anmeldung

    Förderschwerpunkte:

    Thema 2.1

    Umsetzung investiver Vorhaben regionaler Kleinstunternehmen

    • Gründung und Entwicklung von Kleinstunternehmen (bis 10 Mitarbeitende)

    Erhöhung der Förderquote bei:

    • Grundversorgung der lokalen Bevölkerung in einem Orts- oder Stadtteil mit nicht mehr als 10.000 Einwohnern
    • Schaffung von mind. ein Arbeits- oder Ausbildungsplatz
    • Projektstandort unterstützt die Stärkung des Innenbereich und in der Vorhabenumsetzung werden die Grundsätze für das „Bauen im ländlichen Raum“ berücksichtigt.
    • Einbeziehen von regionalen, nachhaltig erzeugten Produkten

    Download:

    Förderung:

    • Förderquote: 25-40%
    • max. 200.000 Euro

    Thema 2.2

    Umsetzung investiver Vorhaben von Kleinunternehmen des Gastgewerbes

    • Gründung und Entwicklung von Kleinunternehmen des Gastgewerbes (max. 49 Mitarbeitende), wenn das Vorhaben zur Qualitätssteigerung beiträgt und an anerkannten Zertifizierungsverfahren für das Gastgewerbe teilnimmt.

    Erhöhung der Förderquote bei:

    • Schaffung von mind. ein Arbeits- oder Ausbildungsplatz
    • Projektstandort unterstützt die Stärkung des Innenbereich und in der Vorhabenumsetzung werden die Grundsätze für das „Bauen im ländlichen Raum“ berücksichtigt.
    • Einbeziehen von regionalen, nachhaltig erzeugten Produkten und Dienstleistungen
    • Beseitigung eines gastronomischen Angebotsdefizites an bedeutsamen Radwegen, Wander- und Bootswanderstrecken

    Download:

    Förderung:

    • Förderquote: 25-45%
    • max. 200.000 Euro

    Thema 2.3

    Vorhaben zur Förderung regionaler Wirtschaftskraft durch Netzwerke, Wertschöpfungsketten und Fachkräftestrategien

    • Gründung und Weiterentwicklung von Netzwerken regionaler Wirtschaftspartner
    • Gründung und Weiterentwicklung von Wertschöpfungsketten
    • Konzeption und Umsetzung von Fachkräftestrategien
    • Nicht-investive Vorhaben zur Umsetzung des Handlungsfeldes (z.B. Markenentwicklung, Projektentwicklung…)
    • Investitionen in wohnortnahe Wirtschaftsinfrastruktur (z.B. Coworking-Spaces, Projektbüro, Telemedizin)
    • Nicht-investive Vorhaben der gebietsüberschreitenden und transnationalen Kooperation

      Download:

      Förderung:

      • Förderquote: 80%
      • max. 100.000 Euro

      Handlungsfeld 3: „Erholungsräume für Naherholung und ländlichen Tourismus nutzen“

      Im Sinne einer attraktiven Lebensraumgestaltung und Profilierung als Naherholungsregion steht die aktiv-touristische Inwertsetzung der Natur- und Kulturlandschaft im Zentrum dieses Handlungsfeldes. Ziel ist es, Maßnahmen mit (über-) regionaler Strahlkraft und für eine nachhaltige Naherholung bzw. Tourismusentwicklung auf den Weg zu bringen. Dabei soll insbesondere das gemeinsame Wirken der Touristischen Arbeitsgemeinschaften (TAG) oder die Zusammenarbeit mit der GrimmHeimat Nordhessen gefördert werden.

      Weiterhin soll eine Einbindung der Heimat- und Verkehrsvereine und touristischer Leistungsträger erfolgen. Bei der Schaffung von qualitativ hochwertigen Freizeit- und Naherholungsangeboten gilt es, innovative und kreative Ansätze für Naherholung, Entschleunigung und Lebensqualität unter Berücksichtigung von digitalen Anwendungen, Klimaschutz, Artenvielfalt oder dem Schutz natürlicher Ressourcen zu entwickeln.

      Dabei nehmen die touristischen Akteure ihre Verantwortung für den Erhalt der mannigfaltigen Kulturlandschaft wahr und schaffen gemeinsam eine für Gäste authentisch erlebbare Tourismus- und Naherholungsregion.

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      Nachfolgend finden Sie die Ergebnisse der Sitzung am 17.10.2022
      im Bundeszentrum Pfadfinden in Immenhausen zum downloaden:

      Themen für die nächsten Sitzungen:

      • Strategien: abgestimmte Aufgabenteilung / Wissenstransfer
      • Digitalisierung (Besucherinformations- und -lenkungssystem)
      • Einkehrmöglichkeiten / Gastronomie
      • Nachhaltigkeit
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      Nachfolgend finden Sie die Ergebnisse des 1. Mountainbike- und Pumptrack-Summit in der Region Kassel-Land am 02.03.2023 im Dorfgemeinschafts-
      haus Fuldabrück-Dörnhagen zum downloaden:

      Nächste Sitzung:

      Fachforum Tourismus und Naherholung

      • Datum: 08.05.2024
      • Uhrzeit: 9 Uhr
      • Ort: Alte Schule in Kaufungen (Schulstraße 33, 34260 Kaufungen)

      Thema: Mehrwert des Tourismus im Rahmen der Lebensraumentwicklung

      → zur Anmeldung

      Förderschwerpunkte:

      Thema 3.1

      Umsetzung von investiven Vorhaben der tourismusnahen Infrastruktur

      • Leistung eines Beitraga zur landtouristischen Entwicklung und zur Profilierung von Naherholungsregionen
      • Einbindung in die Landes- und Destinationsstrategien und Vorliegen einer Vermarktungsbeteiligung der Tourismusorganisation

      Erhöhung der Förderquote bei:

      • Berücksichtigung der Grundsätze für das „Bauen im ländlichen Raum“
      • Unterstützung von „Reisen für alle“ und Beitrag zur barrierefreien Profilierung der Tourismusregion
      • Beitrag zur Qualitätssteigerung und Teilnahme an anerkanntem Zertifizierungsverfahren
      • Förderung des Projektziels durch gebietsüberschreitende Kooperation

      Download:

      Förderung:

      • Förderquote: 30-65%
      • max. 500.000 Euro

      Thema 3.2

      Nicht-investive Vorhaben im Dienstleistungsbereich und zur Verbesserung der Servicequalität

      • Unterstützung der (Service-) Qualitätsentwicklung durch Wissensvermittlung und Netzwerke
      • Zertifizierung von Angebotsqualität
      • Zeitgemäßer Gästeservice unter Einbeziehung digitaler Systeme
      • Touristische Angebotsqualität ländlicher Regionen durch die Intensivierung von Stadt/Landdialogen.
      • Aufbau touristischer Servicequalität durch Anreizsysteme (z.B. Gästecard)
      • Verbesserung der Kompetenz im HF 3.2 durch die Umsetzung einer gebietsüberschreitenden oder transnationalen Kooperation
      • Touristische Konzepte, Informations- und Beratungsleistungen

        Download:

        Förderung:

        • Förderquote: 80%
        • max. 100.000 Euro

        Weitere Fördermöglichkeiten:

        Regionalbudget

        Umsetzung von Kleinvorhaben der tourismusnahen Infrastruktur

          Förderung:

          • Gesamtkosten: 1.000-20.000 Euro (brutto)
          • Förderquote: 80%
          • max. 16.000 Euro

          → weitere Informationen

          Thema 2.2

          Umsetzung investiver Vorhaben von Kleinunternehmen des Gastgewerbes

            Förderung:

            • Förderquote: 25-45%
            • max. 200.000 Euro

            → weitere Informationen