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Regionalbudget: Neue Info-Bänke geben Aufschluss über die Namen der Wanderparklätze im Reinhardswald

Woher haben die Wanderparkplätze im Reinhardswald eigentlich ihre Namen? Dieser Frage, die sich zahlreiche Besucher*innen – sowohl Touristen als auch Einheimische – oft stellen, geht die Naturpark-Geschäftsstelle gemeinsam mit dem Förderverein – Freunde des Naturparks Reinhardswald mit dem neuesten Projekt nach. Durch das Förderprogramm Regionalbudget wurden an fünf Wanderparkplätzen im Reinhardswald neue „Info-Bänke“ und Sitzgruppen aufgestellt. Sie laden zum Wandern, Rasten und Informieren ein. Eine kleine eingelassene Tafel informiert zum jeweiligen Standort und ein QR-Code führt zur Internetseite des Naturparks, wo Besucher*innen weitere Informationen, zum Beispiel zum digitalen Tourenplaner mit Wander- und Radwegen erhält.

Am Wanderparkplatz „Forstscheid“, in der Nähe zur Sababurg, erfahren die Besucher*innen zum Beispiel, dass es sich hier um einen historischen Ort handelt, an dem vor Reformen und Gebietsumstrukturierungen mehrere Förstereien aufeinandertrafen. An den Wanderparkplätzen „Roter Stock“, „Schneiders Baum“, „Termenei“ und „Mühlenplatz“ erfahren die Besucher*innen ebenfalls mehr zu diesen Standorten.

Für die neuen Info-Bänke und Sitzgruppen kamen wieder nachhaltige Materialien zum Einsatz. Die Bänke und Tische sind aus massivem unbehandelten Eichenholz hergestellt. „Nachhaltig ist auch die Projektidee an sich“, erklärt Bianka Zydek, Geschäftsführerin des Naturpark Reinhardswald e.V. „Das Konzept wird auch in anderen Bereichen Anwendung finden. So sind bereits weitere Info-Bänke am Diemeltaler Schmetterlings-Steig geplant.“ Die Info-Bänke fügen sich in das modulare Informationssystem des Naturparks ein. Ob Info-Stelen an diversen Standorten, der Infopavillon am Urwald Sababurg oder die neuen Info-Bänke, Eichenbohlen sind das zentrale Element. Infotafeln in unterschiedlichen Größen, aber doch immer im einheitlichen Layout, finden auf ihnen Platz und informieren die Besucher am jeweiligen Standort über die Besonderheiten. Peter Nissen, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins – Freunde des Naturparks Reinhardswald freut sich über das neue Projekt. „Der Naturpark Reinhardswald entwickelt sich prächtig. Durch die Förderung von Bund und Land, aus dem Topf des Regionalbudgets der LEADER-Region KulturLandschaft HessenSpitze, konnte wieder ein positiver Beitrag zur Erholungsinfrastruktur geleistet werden.“ Carsten Petry vom Verein Kassel Land e.V. zeigt sich ebenfalls begeistert über das Engagement im jungen Naturpark: „Viele Akteure sind vor Ort aktiv für den steten Ausbau und die Pflege der Wanderinfrastruktur. Toll, dass Besucher*innen aus Nah und Fern hier vielerorts Informationen zu Besonderheiten anschaulich vermittelt bekommen. Das Konzept hat die Mitglieder des Regionalforums bei der Projektauswahl überzeugt.“ Neben Förderverein, Naturpark-Geschäftsstelle, Mitglieds-Kommunen und HessenForst sind inzwischen auch rund 30 ehrenamtliche Wanderwegepaten*innen im Einsatz. „Neben monetärer Unterstützung, wie dem Regionalbudget, sind wir auch besonders dankbar für die tatkräftige Unterstützung jedes Einzelnen vor Ort,“ so Bianka Zydek. Sie ergänzt, dass in einigen Bereichen im Reinhardswald, zum Beispiel auch am Wanderparkplatz „Schneiders Baum“, der mit einer neuen „Info-Bank“ ausgestattet wurde, noch nicht alle Rundwanderwege final geprüft und überarbeitet wurden. Dies steht für kommendes Frühjahr auf dem Programm. Alle geprüften und nachhaltig gepflegten und markierten Wanderwege werden im digitalen Tourenplaner dargestellt und können anhand der Karte, eines GPS-Tracks oder der Markierung vor Ort erwandert werden.

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von | 10.11.2021

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